Warum Ehrlichkeit wichtiger ist als von allen gemocht zu werden

30. Juli 2018

Sei ehrlich und authentisch

Wenn eine Blume nicht blüht, änderst du nicht die Blume, sondern die Umgebung.

Schön länger habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, ehrlich zu sein. Ehrlicher. Echter.
Ich wollte mich nicht verstellen, da habe ich einfach grundsätzlich was dagegen und ach ja – ich bin eine Rebellin.

Dinge einfach so zu akzeptieren fällt mir richtig schwer. Verbessern, optimieren, aber auf eine gesunde Weise. Nett sein, nur weil man das so macht, das ist nicht mein Stil. Das fällt bei mir unter die Kategorie „unauthentisch“. Natürlich ist da ein schmaler Grad von „zu allen freundlich sein“ und „authentisch sein“, wie ich finde. Wenn ich nun mal jetzt keine Lust habe, ausführlich zu antworten, wenn jemand fragt oder mich es nicht interessiert, wie denn der Urlaub der anderen Person war, dann frage ich auch nicht.
Das stößt natürlich sehr oft auf Verwirrung. Okay, es macht auch Spaß, Menschen zu verwirren oder besser gesagt, sie herauszufordern, mal nachzudenken.
Das macht man ja oft nicht so gerne. Weil es anstrengend ist, etwas zu ändern, vorallem sich. Oder überhaupt mal über irgendetwas nachzudenken, was über den eigenen Horizont geht. Ich verstehe das. Das macht Angst. Anders zu sein als andere und sich gegen etwas zu stellen.

Was da dann zwangsläufig passieren wird, ist dass du auch merkst, wie sich Menschen gegen dich stellen. Die mit deiner Ehrlichkeit nicht klar kommen. Ich kann aber nun mal nicht anders, ich sträube mich einfach dagegen nur nett zu sein, weil man das halt so macht. Ich bin lieber ehrlich aufrichtig, wenn mir danach ist. Wenn es mir gut geht und ich interessiert bin an der anderen Person, an dem was sie gerade erlebt hat.

Es passiert aber noch mehr: du begegnest Menschen, die auch ehrlich und aufrichtig sind und dich mit dem konfrontieren, was du nicht hören willst. Oder positiv ausgedrückt: Das Feld der Menschen, mit denen du deine Zeit verbringst, wird klarer und ehrlicher. Du ziehst das an, was du bist. Und wer möchte nicht seine Zeit mit Menschen verbringen, die dich wirklich verstehen, dir wirklich zuhören und nicht einfach nur aus Nettigkeit fragen, wie es dir geht. Echte Verbindungen, die bleiben und die dich akzeptieren können mit all deinen Facetten.

Wie ich schon auf meinem Tanzende-Elfe Blog zitiert habe und es immer noch aktuell ist:

„Lieber einsam als in schlechter Gesellschaft:
Lieber heute als morgen Menschen verlieren, weil du so bist, wie du bist, ehrlich, authentisch, du selber. Besser aufhören, von allen gemocht zu werden, oder von allen geliebt. Früher oder später kommt es sowieso raus, wie du wirklich bist.
Lieber heute als morgen so sein, wie du wirklich bist.“ (Bruno Würtemberger)

Zudem wirkt sich das auch auf deine anderen Lebensbereiche aus, eventuell wirst du auch ehrlich zu dir. Du darfst alles prüfen. Bin ich einem Bereich noch nicht ehrlich oder authentisch? Was möchte ich mit der Welt teilen und wo habe ich noch Hemmungen? Prüfe das für dich und dann mach dich frei von Kritik oder der Angst, dass dich dann niemand mehr mögen wird. Authentische Menschen – die ihre Verletzlichkeit zeigen, das einzige was zählt.

Wie ich etwas gefunden habe, wonach ich schon so lange gesucht habe – Thema Berufung

2. Juli 2018

Ölemischung Herzensbusiness

Werbung-da Produktnennung und Produktabbildung

Ich möchte euch von meinem Weg zur Berufung bzw. den Weg in die Selbstständigkeit erzählen und mitnehmen.
Schon als Kind hatte ich überhaupt keine Ahnung, was ich werden möchte. So gar nicht! Oft hab ich am PC was gemalt, oder Fotos gemacht, doch es kam mir nicht in den Sinn, das als „Beruf“ zu sehen.

Ich musste mir irgendeinen Beruf ausdenken, das weiß ich noch, weil ich keine andere Idee hatte.
Das war noch in der Grundschule, als ich ein paar Zeilen über den Beruf Bäcker geschrieben habe… Haha!

Vor dem Abitur und auch danach hatte ich keine Ahnung, was ich machen soll. Nach einem Jahr ein bisschen Nebenjobs und Kindergartenmonate bewarb ich mich dann nochmal bei verschiedenen Berufen.
Ich kam dann zur Ausbildung Mediengestalterin, weil, es war fast absehbar, mein Papa auch mal Schriftsetzer gelernt hat (die alte Bezeichnung für Mediengestalter). Das war im Nachhinein total wichtig und super für mein Lebensweg, aber ich weiß noch, dass ich gegen Ende der Ausbildung einer Auszubildenden geschrieben habe, ich weiß nicht ob das das Richtige ist.
Danach wurde es einfach sehr krass bei der Arbeit, ich war unterfordert, konnte meine Talente nicht sehen, überfordert mit der Situation, durfte auch nicht viel selbst gestalten und litt immer mehr…

Ich habe mich dauernd gefragt, was kann ich bloß anderes machen, wie kann ich aus diesem Job raus?

All diese Gedanken und fehlende Motivation hat mir auch meine Arbeitsstelle gespiegelt.
Irgendwann beschloß ich, zu fragen, ob ich weniger arbeiten kann.
Für mich, um herauszufinden, was ich anderes machen kann. Das war ansich kein Problem.

Jedoch bekam ich noch unwichtigere Aufgaben und hatte gefühlt noch weniger Entscheidungskraft, nicht mal die Farben der Werbung durfte ich wählen. Es wurde nicht besser, ich war ständig müde, antriebslos, sah keinen Ausweg, und hatte dann irgendwann gefühlt ein Burnout oder Boreout, ich weiß es nicht, jedoch wusste ich schon länger, was Depressionen sind.

Einen kleinen Schritt vorwärts ging es dann mit meiner Ausbildung zur Kinderyogaübungsleiterin.
Auch wenn ich nie Stunden gegeben habe, war es ein wichtiger Schritt.

Ich lernte liebe Frauen kennen und eine, die in einer ähnlichen Situation war, und mir das einzig Richtige raten konnte. Nämlich zu kündigen.

Ich beschloß, zu fragen, ob meine Arbeitsstelle mich kündigt, was nicht geklappt hat. Jedoch ist es trotzdem gut für mich ausgegangen, ich hatte keinen Verlust zwecks dem Geld und es gab, wie schon erzählt, auch keinen anderen Ausweg, ich musste kündigen.
Erstmal war ich weg von der Arbeit, die Depression blieb jedoch. Mich begleitete eine Therapeutin, aber das am Ende eigentlich zu einem anderen Thema zu der Zeit, das noch hinzukam, natürlich!
Erstmal wurde echt alles schlimmer, ich war richtig fertig. Erst ganz langsam fing ich an, etwas zu tun. Ich schaute Online-Kongresse ohne Ende, über Berufung, Lebensfreude, Leben im Jetzt und viele weitere Themen.

Außerdem bekam ich einen supertollen Kurs von der Agentur für Arbeit, ich wusste nicht, dass es dort sowas gibt. Diese Woche war fast spirituell, voller Motivation und ich habe endlich! gesehen, was ich für Talente habe. Es hat echt richtig Spaß gemacht. Kurz danach war klar, dass mein Freund und ich an den Bodensee ziehen.

Am Bodensee durfte ich dann erstmal das letzte Jahr verarbeiten. Wir haben „Freunde“ verloren, die es wohl nur ganz am Anfang mal waren. Außerdem war es total krass für mich, das erste Mal aus der Heimat Freiburg wegzuziehen.
Ich dachte am Anfang noch „Ja, cool, endlich was anderes“. Doch es war echt mit Herzschmerzen verbunden. Ich bin halt doch ganz schön sensibel.
Am Bodensee habe ich mich nach anfänglichem Wehren gegen Mediengestaltung dann noch entschieden, mich einfach bei meiner jetzigen Arbeit zu bewerben.
Du weißt ja vielleicht, wie das ist…: „XY mache ich nie wieder.“ Und zack, macht man es.
Auf jeden Fall, war das dann doch nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Mein Chef war und ist total begeistert von mir.
Und hat das gesehen, was viele andere nicht sehen wollten. Meine Talente, meine Begeisterung und mein Sinn für Ästhetik.
Ich wurde endlich gesehen und gefördert und durfte praktisch viele Designs komplett alleine gestalten.
Das hat mir soviel gegeben! Ich habe megaviel dazugelernt als Mediengestalterin und weiß jetzt, was ich kann!

Jetzt kommt der wirklich spannende Teil. Wir waren dann zu Besuch bei unseren lieben Freunden in Schweden. Meine Freundin stellte mir die ätherischen Öle vor.
Ich bin ja immer für probieren und einfach mal alles testen. Das tat ich dann, und lernte auch eine andere inspirierende Frau kennen. Melanie hat für mich ein Öle-Reading geschrieben.
Sie fühlte, dass ich soviel zu geben habe, soviel zu sagen und dass mir dabei Zeder helfen kann.
Einfach ohne viel Nachdenken, hab ich mir dann einen Roll-On gemischt.
Mit Zeder, Wacholderbeere, Wild Orange und Bergamotte. Zauber Roll-On! Und als ich den dann verwendet habe, ich sage es dir, irgendwas war plötzlich anders!

Und diese Mischung hat alles verändert in mir. Schon als ich die Öle zusammen gemischt habe, könnte ich eine Freude und Begeisterung spüren. Es lag bestimmt auch an den Planeten im Dezember, es war eine gute Zeit um Ideen ins Leben zu bringen. Ich kaufte mir ein großes Magic-Heft, in dem ich all das reingeschrieben habe, was ich machen will. Wirklich alles, jede noch so kleine Idee, jeder große Traum. Und ich fing an zu malen, etwas von dem ich dachte, ich sei nicht dafür geeignet. Ich habe diesen Glaubenssatz einfach nicht mehr beachtet!

Ich wollte endlich meine Visionen auf die Erde bringen und teilen, und nun wusste ich auch endlich womit ich anfangen wollte. Mit den ätherischen Ölen von doTERRA. Diese Öle spielten bei diesem „Aufwachen“ eben eine große Rolle und es war plötzlich klar für mich.

Zusätzlich kam mir die Idee, ein Orakel Set dafür zu gestalten. Die Öle haben quasi meine Ideen vom Rumträumen auf die Erde gebracht, wow! Außerdem ist es immer noch so, wenn ich den Roll-On verwende, bekomme ich einen Kreativitätsflow, noch mehr als sonst.

Natürlich mache ich hiermit Werbung für diese Zauberöle, und außerdem gebe ich dir die Zuversicht, dass sich irgendwann alles findet und deine Arbeit und deine Suche Früchte trägt!
Wenn du ausprobierst, testest, überall deine Sinne offen hältst, findest du einen Anfang, deine Talente zu leben.

Irgendwann merkte ich, dass das lange Sitzen bei dem Angestellten-Job nicht so das Wahre ist, und entschied mich mal wieder, Stunden zu reduzieren. Zuhause kann ich ja stehen und mich bewegen… Das ging auch total gut, und ich habe jetzt immer noch wichtige Aufgaben und schaffe alles in der Zeit, in der ich da bin.

Nebenher baue ich mein Business auf, male meine Karten, schreibe meine vielen Ideen auf, die ich zu einer selbstständigen Arbeit machen kann und freue mich über jeden Fortschritt.
Ich weiß, ich schaffe es, denn meine Motivation ist so unendlich. Frei zu sein, nur für mich zu arbeiten.
Zu reisen, und währenddessen zu arbeiten. Gerne sogar, weil es keine Arbeit ist, sondern Freude, Freude und Berufung.
Deswegen stehe ich am Wochenende auf und shoote erstmal, weil es einfach Spaß macht, meine Leidenschaft zu teilen, meine Gedanken und meine Freude.

Cedarwood hat mich geerdet und meine Ideen auf die Erde gebracht!
Viele weitere Projektideen kamen mir in den Sinn, es sprudelte nur so! Was ich noch alles machen werde, ist dabei nicht wichtig, sondern dass ich mich meiner Angst stelle. Dass die Unzufriedenheit für immer so zu leben um sovieles größer ist als die Angst zu versagen. Ich kann es so gut verstehen, wenn man es nicht tut, aus Bequemlichkeit, aus Angst, aus den alten Glaubenssätzen. Doch wenn du das alles hinter dir lässt: das Leben hat soviel mehr zu bieten. Jeder Mensch hat eine besondere Begabung, entdecke sie und fang an, dich dir zu stellen und über dich hinauszuwachsen. Es ist ein Prozess, und es lohnt sich!

Ich bin bereit, über meine Ängste hinauszuwachsen und meine Herzenswünsche zu leben. Ich möchte mehr wie nur in einem Hamsterrad zu leben und alle Begrenzungen, die ich immer von anderen höre, das sind ihre Begrenzungen, nicht meine. Alles ist möglich, das weiß ich, und jetzt habe ich damit wirklich angefangen und tue alles, um noch mehr zu wachsen und mir und meinen Wünschen treu zu bleiben.

Und das ist erst der Anfang!

Brauchst du Motivation oder Selfempowerment?

Möchtest du in Öle investieren und damit in DICH?

Schreib mir! 🙂